<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-3870573009189878252</id><updated>2012-03-08T11:27:49.047-08:00</updated><category term='kurzgefühlt'/><category term='kurzgedacht'/><category term='briefe an t.'/><category term='fragment'/><category term='geschichte'/><category term='beobachtet'/><title type='text'>how to kill a feeling and save a moment</title><subtitle type='html'>fragmenthafte texthülsen und triviale textbrocken, im vorbeigehen ausgekotzt und liegen gelassen.</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://howtokillafeeling.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3870573009189878252/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://howtokillafeeling.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>GrossOut</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_Xf4C4eiDke8/Ss5W7KkYiKI/AAAAAAAAAts/Bz9T6PgZSUQ/S220/038.JPG'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>14</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3870573009189878252.post-5909012625824700974</id><published>2012-03-08T11:27:00.000-08:00</published><updated>2012-03-08T11:27:49.052-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='kurzgefühlt'/><title type='text'>herzverprügeln</title><content type='html'>Ich könnte mit einem Ruck mein Herz aus meiner Brust reißen. Es an die Wand schmettern. Oder mit voller Wucht auf den Boden werfen. Vielleicht sogar beides. Und dann hinterher tobend darauf herumtrampeln und -stampfen. Alles aus ihm herausquetschen. Es zerreißen. In abertausende kleine Fetzen, so fein, so mikroskopisch klein, dass man es aus ihnen nicht mehr zusammensetzen könnte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Und hinterher?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann würden immer noch diese Gefühle da sein. Dieses alte Glimmen von früher, welches es erglühen ließ, beim Gedanken an dich. Welches es hochgradig aufgedreht aber überglücklich tanzen ließ. Diese Emotionen sind so stark, da könnte ich es sogar in feinstes Pulver mahlen, aber trotzdem würden sie immer noch präsent sein. Es hat diese so tief in sich aufgesogen, dass es fast schon unmöglich erscheint diese zu entfernen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So muss man also warten, bis das Glühen immer schwächer wird. Das Licht natürlich seinen Weg geht und von der Dunkelheit der Vergangenheit verschluckt wird. Bis sie sich einen neuen Platz unter den vielen Erinnerungen, die sich bisher im Leben angesammelt haben, gesucht haben. Man muss sich in Geduld üben. Auch wenn der Wunsch, mit brachialer Gewalt nachzuhelfen, teils viel zu groß und verlockend erscheint. Stillhalten. Es verstärkt so manchen Schmerz ins Tausenfache. &lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3870573009189878252-5909012625824700974?l=howtokillafeeling.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://howtokillafeeling.blogspot.com/feeds/5909012625824700974/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://howtokillafeeling.blogspot.com/2012/03/herzverprugeln.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3870573009189878252/posts/default/5909012625824700974'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3870573009189878252/posts/default/5909012625824700974'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://howtokillafeeling.blogspot.com/2012/03/herzverprugeln.html' title='herzverprügeln'/><author><name>GrossOut</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_Xf4C4eiDke8/Ss5W7KkYiKI/AAAAAAAAAts/Bz9T6PgZSUQ/S220/038.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3870573009189878252.post-7045542601291118284</id><published>2012-03-02T12:52:00.001-08:00</published><updated>2012-03-02T12:59:37.495-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='briefe an t.'/><title type='text'>briefe an t. - v</title><content type='html'>Ach T.,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;es gibt da so viele andere Dinge, die mir derzeit im Kopf umhergehen, doch trotzdem bist du ein Teil des Ganzen. Ich finde es erstaunlich, dass du mir selbst an solchen Tagen, in denen die trübe Ungewissheit selbst strahlendsten Frühjahrssonnenschein aussperren könnte, nicht gänzlich abhanden kommst in diesem Gedankengewirr. Es spricht aber auch Bände. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun sind siebeneinhalb Monate vergangen, seitdem ich dir so unheimlich weh getan habe. Seit gut drei Monaten haben wir wieder sporadisch Kontakt. Um letzteren geht es auch. Du solltest mich ja gut kennen und deswegen kannst du dir wohl vorstellen, dass ich so manche Dinge immer wieder hinterfrage. Vor allem, da es dort oben in meinem Kopf nur schwer wirklich Stillstand geben kann. Irgendein Zahnrädchen, also noch so ein kleinster Gedanke, ist immer am rotieren. So löchere ich mich dann und wann mit Fragen, die ich mir selbst nicht richtig beantworten kann. Während meine Gedanken und Fragen um dich kreisen, drehe ich mich dabei um mich selbst. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor allem frage ich mich nach dem &lt;i&gt;warum&lt;/i&gt;. Einem Sinn. Doch diesen habe ich noch nicht gefunden. Zuallererst möchte ich sagen, dass ich natürlich sehr froh darum bin, dass wir uns versöhnt haben. Das wir uns beide Verzeihen konnten. Doch dann geht es schon weiter. Ich kenne die Umstände, welche dazu führen, dass mich diese schon angesprochenen Fragen nach dem &lt;i&gt;warum &lt;/i&gt;überhaupt so beschäftigen. Ich selbst weiss, dass es nicht so einfach ist, es zwischen uns beiden wieder komplett zu normalisieren. Mir ist dieser Faktor, dass es für mein Empfinden so seltsam teils zwischen uns ist, durchaus bewußt. Doch er ist in manchen Momenten eben auch ein störendes Element. Es gibt da einen kleinen Satz im Englischen, der unsere Situation sehr gut beschreibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;It's never simple, never easy.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, das ist es in der Tat. Leicht ist es nicht und &lt;i&gt;das Leben ist kein Ponyhof&lt;/i&gt;. Es ist mir bewußt. Ich weiß das alles. Soweit ich mich richtig erinnern kann, habe ich das auch schon in früheren Briefen angesprochen, dass dies in mir eine gewisse Zwiegespaltenheit entstehen läßt. Ich denke, du kannst nachvollziehen, dass diese nicht wirklich angenehm ist. &lt;i&gt;So einfach geht das eben nicht&lt;/i&gt;. Es erscheint ja schon fast schier unmöglich, mir einen meiner größten Wünsche zu erfüllen. Dich wiederzusehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den kurzen Augenblicken, in denen ich sogar deine Stimme vernehmen konnte, hast du mir ja gesagt, dasss es dir wie mir geht. Ich dir auch fehle. Aber da eben wieder dieser gewisse Punkt dazwischenfunkt, der es eben nicht so einfach werden läßt. Das fehlen, dieses vermissen, ist auch das richtige Stichwort. Unser Kontakt baut auf dem Internet und Mobilfunk auf. Eine Private Nachricht bei einem sozialen Netzwerk hier, eine SMS dort und ab und zu auch eine etwas längere Unterhaltung im IRC. Buchstaben. Wörter. Sätze. Wir verstecken uns hinter Wörtern. Aber mir fehlen eben nicht nur deine Worte. Du fehlst mir als &lt;i&gt;Mensch&lt;/i&gt;. Die komplette&lt;i&gt; &lt;/i&gt;T., so richtig, &lt;i&gt;aus Fleisch und Blut. &lt;/i&gt;Die man anschauen kann, halten kann, mit der man lachen kann. Die einem Trost geben kann. Mit der man sich und die Zeit und den Alltag vergessen kann. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier frage ich mich immer, ob dieses Wiedersehen jemals stattfinden wird. Ich weiß es nicht. Ich glaube, du genauso wenig. Große Aussichten darauf mache ich mir nicht. Auch wenn Hoffnung vorhanden ist. Hier gelangen wir aber an die ganze Sache, die mir so viel Gedanken macht. Es ist eben so, dass für mich diese seltene Aufeinandertreffen im weitweiten Netz &lt;i&gt;zu wenig &lt;/i&gt;ist. Da fehlt eben etwas. Es fühlt sich zum Teil auch so fremd, so weit entfernt an. Als würde ich zufällig eine alte Bekannte bei meinem Weg durch die Stadt treffen und einen kleinen Plausch mit ihr halten. Ich weiss, dass es da Dinge gibt, die ich verursacht habe, welche zu der jetzigen Situation führten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es führt aber auch dazu, dass ich mir den Kopf zermalme, bei der Frage, was dir dieser Kontakt überhaupt noch bringt. Ja, du hast richtig gelesen. Ich weiß, du bist ein sehr neugieriger Mensch und du gerne wissen magst, was in meinem Leben so vor sich geht. Da sind die Plattformen, auf denen du mir folgst, genau das richtige für dich. Irgendwo bin ich dir auch bestimmt immer noch ans Herz gewachsen. Aber siehst du: auch das sieht ja ganz anders bei mir aus. Es sind siebeneinhalb Monate vergangen. Und da drinnen in mir sprechen meine Gefühle zu dir die gleiche Sprache wie damals. Ja sogar wie vor einem Jahr. Erinnerst du dich an die Zeit vor &lt;i&gt;genau einem Jahr&lt;/i&gt;? Oder hast du sie in deinem Kopf in eine dunkle, weit entfernte Ecke geschoben? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor allem: wieso lässt du mich nicht los? Warum verfolgst du mich mal mehr, mal weniger? Steckt da etwas tieferes dahinter? Es ist doch alles so anders als früher. Es hat sich verändert. Ich spüre &lt;i&gt;von deiner Seite &lt;/i&gt;nichts tieferes. Ich weiß, wie du &lt;i&gt;damals &lt;/i&gt;empfunden hast. Aber &lt;i&gt;heute &lt;/i&gt;ist das doch eigentlich ganz anders?! Wieso dann doch ich? Wieso angedeutete Tagträume über mich oder mit mir? Es verwirrt mich. Läßt die Gedanken gleichzeitig in tausend verschiedene Richtungen hetzen. Sie verheddern sich auf dem Weg zur so weit entfernten Lösung. Das damalige ist verblaßt. Kaum mehr präsent. Du erscheinst so nah und doch so fern. Als würden wir miteinander reden, du auf der einen Seite des großen Abgrunds, ich auf der anderen. Dieser Abgrund, der Graben, ist dabei eine natürliche Barriere zwischen uns. Was genau ist der Grund, dass du doch Anteil an meinem Leben nimmst? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich sehe hinter der jetzigen Situation, so wie sie jetzt ist, keinen großen Sinn. Man redet eben manchmal miteinander. Tauscht sich kurz aus. Es bleibt auf der Oberfläche kleben. In die Tiefe geht es nicht mehr. Aus Sicherheit. Aus Wiederwillen. Oder aus Angst. Man weiß es nicht. Ich denke da nun für mich persönlich - &lt;i&gt;und natürlich kann ich da auch falsch liegen &lt;/i&gt;- dass du "deinen" H. doch gar nicht mehr brauchst. Du hast vor vielen Monaten auf deine Gefühle gehört und eine Entscheidung getroffen. Ich denke, du bist glücklich. Hast gefunden, was du gesucht hast. Welchen &lt;i&gt;Platz &lt;/i&gt;soll ich da noch groß in deinem Leben haben? So langsam finde ich, dass ich diesen gar nicht habe. Das ich sogar fehl am Platze bin. Auch wenn ich dir wohl ans Herz gewachsen bin: im Vergleich mit dem, wie meine Gefühle für dich aussehen, ist dies auch zu wenig. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Du dürftest sehr gut wissen, was ich damit meine. Und mal ganz nüchtern betrachtet, wird es doch eh nie wieder so sein, wie es früher mal war. Wenn ich daran denke, schmerzt es mich. Ich bin wirklich jemand, der so einiges von früher besser findet, als die Entwicklung dieser Sache in der Jetztzeit. Dazu gehört auch die &lt;i&gt;Verbindung &lt;/i&gt;zwischen uns. Da bin ich auch lieber in der Vergangenheit als in der Gegenwart zu Gange. Es ist schlecht zu verstehen, &lt;i&gt;schwer zu akzeptieren&lt;/i&gt;, wie es nun eben mal ist. Sicher, ich kann schwer loslassen. Mir würde der Kontakt mit dir fehlen. Da wäre das Vermissen wohl auch noch stärker als jetzt schon. Trotzdem frage ich mich immer wieder, &lt;i&gt;immer mehr&lt;/i&gt;, was das alles überhaupt noch soll. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich weiß, du würdest mich - sofern es möglich wäre - noch mehr in meiner derzeitigen, misslichen Lage mehr unterstützen als die Umstände es jetzt zulassen. Dies stelle ich auch nicht in Frage. Ich bezweifel es auch nicht. Aber die &lt;i&gt;Gesamtsituation&lt;/i&gt;, die ist für mich nur schwer zu akzeptieren. Es erscheint so bizarr, dass eine damals so geliebte Person einfach nur noch zu jemanden geworden ist, mit dem man sich nur noch über geschriebenes Wort austauscht. Sicher, dass haben wir damals auch sehr oft. Aber wir sahen uns da aber auch. Ich kann dich verstehen. Ich kann es nachvollziehen, dass es für dich nicht einfach ist, mir und meinem Wunsch nachzukommen. Vielleicht spielen da auch noch Hemmungen oder Ängste deinerseits eine Rolle. Nur &lt;i&gt;akzeptieren&lt;/i&gt;, das kann ich wie gesagt nur schwer. Der Pegel sinkt stetig. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn ich nur eine kleine Antwort von dir auf all die aufgekommenen Fragen bekommen würde, so dürfte es mit Sicherheit schon etwas leichter sein, es zu verstehen. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass diese für dich zu viele auf einmal sind. Dass es für dich auch zu stark hinterfragend ist. Zu abstrakt. Aber - das dürftest du auch wissen: so bin ich nun einmal. Immer wieder steigt in mir die Frage auf, ob es nicht doch besser ist, diese klitzekleinen Abschnitte, die man gemeinsam miteinander geht, einfach zu verlassen. Wieder getrennte Wege zu gehen. Du magst es sich nicht, wenn jemand für dich schon groß darüber nachdenkt oder sogar bestimmt, aber ich weiß wie ebenfalls schon angesprochen, einfach nicht, welchen &lt;i&gt;nutzen &lt;/i&gt;ich denn noch habe für dich. Du kannst mir nicht geben, was ich von dir erwarte. Was ich mir von dir wünsche. Es versetzt mich immer wieder mit kleinen Schmerzen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darf man hoffen, dass man sich langsam wieder so annähert, dass es so wird wie früher? Ich denke nicht. Es würde zu lange dauern. Wenn es überhaupt geschieht. Es wäre &lt;i&gt;vergebene Liebemüh'&lt;/i&gt;. Dies soll kein Abschiedsbrief sein. Ich wollte hier nur mal die Karten auf den Tisch legen bzw. einen Einblick in meine Gedankenwelt dir gegenüber geben. Meine Gefühlswelt dürfte ja wohl schon bekannt sein. Diese hat sich immer noch nicht so richtig geändert. Nur so langsam frage ich mich, ob es eben für diese noch so gut ist, wenn wir weiterhin so verfahren, wie jetzt. So ein wenig halte ich ja meine Hand noch aus, nur könnte es sein, dass - wenn du &lt;i&gt;endlich&lt;/i&gt; nach ihr greifst (was ich ja dann doch nicht denke) - sie dann schon längst nicht mehr da ist. Wobei ich nach wie vor der Meinung bin, dass du auch ohne "deinen" H. gut zurecht kommst. Ich weiß, was ich dir bedeutet habe. Dies dürfte sich doch aber schon längst geändert haben?! Du bedeutest mir weiterhin viel. Du wirst auch immer in meinen Gedanken sein. Immer in meinem Herzen einen Platz haben. Und fürwahr: in irgendeinem fernen Paralleluniversum sind wir dann sogar wieder beisammen. Aber eben nur dort. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das einzig schlimme ist eben einfach, trotz meinem großem Bezweifeln, dass ich dich eben auch nicht loslassen kann. Auch wenn mich die jetzige Situation - auf gut Deutsch gesagt - so sehr ankotzt. Vielleicht verstehst du mich ja sogar ein bisschen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Gedanken,&lt;br /&gt;H.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3870573009189878252-7045542601291118284?l=howtokillafeeling.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://howtokillafeeling.blogspot.com/feeds/7045542601291118284/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://howtokillafeeling.blogspot.com/2012/03/briefe-t-v.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3870573009189878252/posts/default/7045542601291118284'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3870573009189878252/posts/default/7045542601291118284'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://howtokillafeeling.blogspot.com/2012/03/briefe-t-v.html' title='briefe an t. - v'/><author><name>GrossOut</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_Xf4C4eiDke8/Ss5W7KkYiKI/AAAAAAAAAts/Bz9T6PgZSUQ/S220/038.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3870573009189878252.post-5486413451150653944</id><published>2012-02-24T12:01:00.000-08:00</published><updated>2012-02-24T12:01:40.324-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='beobachtet'/><title type='text'>verluste</title><content type='html'>Glauben. Er kann Berge versetzen. Er kann auch für fürchterliche Dinge verantwortlich sein. Je nachdem, in welche Richtung sich dieser entwickelt, kann er ein wunderbarer Segen sein. Kraftspender. Doch leider ist der Glauben nicht unendlich. In wenigen Fällen kann er es sein, doch es sind seltene Momente. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viel öfters kann diese Quelle versiegen. Langsam tröpfelt es, während es zu damaligen Zeiten so großartig und kraftvoll sprudelte. Ich selbst habe irgendwann meinen Glauben verloren. An alles. Und an die Liebe. Und ich denke, dass meine Suche nach ihr lange dauern könnte und die Ungewissheit, sie jemals wieder finden zu können, könnte dafür riesig sein.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3870573009189878252-5486413451150653944?l=howtokillafeeling.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://howtokillafeeling.blogspot.com/feeds/5486413451150653944/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://howtokillafeeling.blogspot.com/2012/02/verluste.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3870573009189878252/posts/default/5486413451150653944'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3870573009189878252/posts/default/5486413451150653944'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://howtokillafeeling.blogspot.com/2012/02/verluste.html' title='verluste'/><author><name>GrossOut</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_Xf4C4eiDke8/Ss5W7KkYiKI/AAAAAAAAAts/Bz9T6PgZSUQ/S220/038.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3870573009189878252.post-8872980348153154711</id><published>2012-01-20T13:47:00.000-08:00</published><updated>2012-01-20T13:50:11.666-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='beobachtet'/><title type='text'>gedankenkreiseln</title><content type='html'>Aufwachen. Die Augen aufschlagen und noch schlagartiger als man selbst sind Gedanken da. Sie müssen ein Lesezeichen besitzen, fahren sie doch dort fort, wo man am Abend bzw. in der Nacht aufgehört hat zu denken. Als sie abbrachen, da man sich geruhsam dem Schlaf näherte. In seiner Schlaftrunkenheit wird man von ihnen überwältigt, als hätten sie auf diesen Moment gewartet. Irgendwo hier in einer Falte deiner Decke darauf gelauert, dass man erwacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man wird überrumpelt und je nach der Form und Art des Aufwachens ist es dann ein einigermaßen angenehmer Vorgang oder erschreckend und fürchterlich. Da man sich selbst darüber ärgert, dass die Gedanken dauerhaft Wiederholen. Seit Tagen. Seit Wochen. Es rotiert, läuft im Kreise, immer wieder Runde für Runde. Es ist ärgerlich in manchen Momenten. Wenn man sich darüber ärgert, oder eine schwächliche Stelle getroffen wird während dieses Gedankenkreiseln, bei der man immmer noch einen gewissen Schmerz spürt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An anderen Tagen kneift man verträumt die Augen zu, lässt sich wegtragen und ab und zu besucht man dann sogar sein Kopfkino, um dessen Vorstellung mit wohlwollendem Lächeln zu verfolgen. Wärme steigt in einem hinauf. Mit Laufstreifen und Abnutzungen wird dieser Film im Kopfe schon gezeigt, so oft wurde dieser schon abgespielt. Wegen des großen Erfolgs und der damit verbundenen, schönen Erinnerungen. Selbst wenn man manche Szenen in und auswendig kennt, sie treffen einen immer noch genau so tief wie beim ersten Mal. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schmerzlich wird es nur, wenn die Gedanken beim Kreiseln den massiven Block des Vermissens streifen oder gar damit kollidieren. Es lähmt einen, lässt Missmut aufsteigen. Dabei scheint es, als gäbe es gar keinen Umweg um dieses große Hindernis. Das es sich nicht überwinden lässt. Nur um dann langsam, stetig und beharrlich seinen Weg nach Vorne zu gehen. Ihn zu umschiffen. Hier kommt all diese Schwäche wieder zum Vorschein, welche man am liebsten abschütteln mag aber es nicht wirklich vermag. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es kommt aber auch zur Erkenntnis, das manche Sprüche trotz ihres kitschigen Anscheins wahr sind. Das manche Menschen wie Sonnen sind, da die Gedanken ständig um sie kreisen. Da man sich nur mit großer Anstrengung es schafft, sich abzulenken. Wie auf der Arbeit. Denn kaum ist man wieder in seinem Heim angekommen, wird man zurück in diese Umlaufbahn der Gedanken geschossen. In Lichtgeschwindigkeit. Lässt man sich in dieser Bahn treiben, kommt man an Fragen, Gedanken, Hoffnungen vorbei. Ob es diesem Menschen gut geht. Was er gerade macht. Was er so denkt. Und man trifft auf Wünsche. Ganz nah an dieser Sonne, bei der man zögerlich und ganz langsam auf sie zusteuern möchte, da man die Angst hat, an ihr zu verbrennen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3870573009189878252-8872980348153154711?l=howtokillafeeling.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://howtokillafeeling.blogspot.com/feeds/8872980348153154711/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://howtokillafeeling.blogspot.com/2012/01/gedankenkreiseln.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3870573009189878252/posts/default/8872980348153154711'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3870573009189878252/posts/default/8872980348153154711'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://howtokillafeeling.blogspot.com/2012/01/gedankenkreiseln.html' title='gedankenkreiseln'/><author><name>GrossOut</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_Xf4C4eiDke8/Ss5W7KkYiKI/AAAAAAAAAts/Bz9T6PgZSUQ/S220/038.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3870573009189878252.post-7852851710065907252</id><published>2012-01-03T16:06:00.000-08:00</published><updated>2012-01-03T16:06:30.360-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='kurzgefühlt'/><title type='text'>rockmödchen</title><content type='html'>Lassen Sie mich Ihnen von einer ganz außerordentlich hinreißenden Erscheinung erzählen. Dabei meine ich keineswegs eine Fata Morgana. Auch keine anderweitige Halluzination oder ein Gespinst meiner Vorstellungskraft. Sie ist real existierend, ein Wesen aus Fleisch und Blut. Zum ersten Mal begegnete sie mir vor ca. zwei Jahren, als ich an einem frühen Morgen mit unausgeschlafenem Kopfe meiner Arbeit äußerst lustlos nachging. Es war ein fahler, trüber Tag der noch ebenfalls recht schläfrig vor sich hin kroch als nun unsere Chefin uns eine neue Mitarbeiterin vorstellte. Kaum drehte ich mich in die Richtung, aus der ihre Stimme zu mir drang, war ich plötzlich der ausgeschlafenste Mensch auf dieser Welt. Der Anblick dieses Wesens ließ sofort meine Aufmerksamkeit und auch mich sehr wach erscheinen und ihre betörende und gleichzeitig so unscheinbare Gestalt weckte sofort mein Interesse.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich ist es dann natürlich so, dass so ein wunderbares Wesen eine gewisse Unnahbarkeit bzw. Unerreichbarkeit mit sich bringt. Sie war sehr für sich, machte einen etwas abweisenden Eindruck und strahlte in ihrer Körpersprache aus, dass sie doch bitte für sich bleiben möge. Wie einst bei Archimedes sollte man ihre Kreise nicht stören? Nun, auch wenn ich solcherlei Verhalten nicht gerade äußerst angenehm empfinde und mich selbst um solche Menschen nicht mehr kümmern möge, so verhielt es sich bei ihr anders. Damals begann da schon etwas, dass sich mit der Zeit immer verstärkte. Sie war so unheimlich anziehend, dieses Verhalten machte sie noch interessanter. Auch wenn es noch sehr schwach war, so war sie ein kleiner Magnet, der mich anzog. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese magnetische Kraft, von der ich sprach, wurde dabei nach und nach stärker. Immerhin passierte es, dass wir uns durch einige Pausen langsam annäherten. Diese Anziehungskraft welche da von ihr ausging, war vollkommen überwältigend, so dass ich mich dieser nicht erwehren konnte. Um ganz ehrlich zu sein, wollte das auch der größte Teil meines Ichs dies auch gar nicht. Eine ganze Zeit dachte ich ja, dass ich ihr lästig erschien. Ein aufdringlicher Zeitgenosse, der da auf der Arbeit und auch im privaten ganz langsam immer mal wieder um die Ecke bog, sich in ihre Kreise wagte. Auch wenn ich mir dabei zu Beginn unbehaglich fühlte, so wenig konnte ich mich aber auch beherrschen, nicht ihre Nähe zu suchen. Natürlich sollte dies nicht allzu auffällig erscheinen. Immerhin mochte ich auch keine allzu neckischen Sprüche der Kollegenschaft heraufbeschwören. Da war eben etwas, dass mir sofort sympathisch erschien. Trotz ihres beschriebenen, kühlen Auftretens. Irgendwas sagte mir, dass dies vielleicht gar nicht so ist, wie der Eindruck erschien. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Schicksal schien es dabei gut mit mir zu meinen. Langsam, aber stetig, taute sie auf. Immer mehr lernte ich, vielen Pausen zum Dank, einen Menschen kennen, der eigentlich noch ganz neu für mich war. Und doch so seltsam vertraut. Man kannte sich einige Wochen, dann einige Monate, doch fühlte es sich eigentlich wie schon viele Jahre an. Man redete über so viele Dinge. Nichtiges. Kokolores. Man scherzte. Man philosophierte. Man plauderte. Man vertraute sich an. Man öffnete sich. Sie trat erst einen, dann viele Schritte immer weiter in mein Leben. Dabei merkte ich gar nicht, dass sie dabei geradeaus auf mein Herz zu ging und auch dort bald ihren Platz einnahm. Sie beflügelte mich. Es war dann, trotz einer noch frisch beendeten Liebschaft mehrerer Jahre, eine unheimlich intensive Sache. Mir schien, als lief ich durch sie meterweit über dem Boden. Sie ließ mich schweben. Sie ließ mich komplett erscheinen, als wäre da plötzlich jemand, der gewisse Lücken in einem selbst schließen konnte. Ich war durch und durch beflügelt durch ihr Wesen. In ihr wohnte eine Magie inne, die mich verzauberte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch wenn meine Gefühle für den Menschen, mit dem ich die letzten Jahre verbrachten, von sehr vertrauter und inniger Art war. Sie vertausendfachte diese. Intensivierte sie. Da ließ man sich in diesen sonnigen Zeiten die wärmende Sonne auf den Pelz brennen und driftete in Gedanken ab. Wanderte zu ihr. Und plötzlich - wenn die Gedanken zu ihr gelangen und um sie kreisten - zauberte sie mir ein Lächeln ins Gesicht. Und allein diese Gedanken vermochten es, mir einen wohligen Schauer über den Rücken zu jagen. Es ist nun über ein Jahr her, dass dies geschah, und noch immer huscht mir hier ein Lächeln über die Lippen. Nicht nur flüchtig. Es bleibt beständig. Alles, was geschah, läuft in kleinen Episoden nun vor geistigem Auge ab. Die schönen, als auch die traurigen. Fast alles hat seine zwei Seiten. Die Sonnen- als auch die Schattenseiten. Diese waren in diesem Fall manches Mal sogar recht schmerzhaft. Aber trotzdem können sie die guten Zeiten nicht auslöschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist eben das bemerkenswerteste an diesem Wesen, welches ich nun für mich Rockmödchen nenne. Hat man sie einmal in sein Herz gelassen, so bekommt man sie nicht mehr aus diesem heraus. Auch wenn sich die Wege plötzlich mehr als schmerzvoll trennen mögen. In den einsamsten Stunden wacht man dann, schaut zurück und all diese Gefühle erblühen wieder. Selbst wenn man sie noch so bemüht zur Seite schieben mag. Sie rücken sich immer wieder ins Zentrum. Und wenn etwas doch so rein und vor allem so schön war und selbst in der Erinnerung noch ist, wieso soll man es also nicht zulassen? Springt man dann also über seinen Schatten, so muss man zugeben, dass diese sich gar nicht so sehr verändert haben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin ja der Meinung - und vielleicht sind dies ja einige unter Ihnen ebenfalls - dass man in seinem Leben genau einmal einem sehr besonderen Menschen begegnet, der sich für immer in den Erinnerungen einbrennt. Im idealsten Falle geht man sogar für viele Jahre gemeinsam seinen Weg. Schaue ich nun zurück, so erkenne ich in ihr genau so jemanden. Sie war, ist und bleibt. Einer der wunderbarsten Menschen, den ich kennenlernen durfte. Mit dem es zwar nicht immer so leicht ist, doch wenn man sich auf diesen einläßt, einen mit seiner Art nicht nur verzaubern vermag. Der einen sogar stützt, aufbaut und einen Seelenverwandten erkennen läßt. Der einem soviel schenkt, obwohl dieser vielleicht gar nicht weiß, was er so alles bewirkt. Der - trotz aller Fehler, die ja jeder Mensch mit sich hat - trotzdem perfekt für einen erscheint. Gerade auch wegen und mit dieser. Welche eine unheimlich hinreißende Erscheinung ist, zur schönsten Frau erkoren wird, welcher man begegnet ist. Und man auch weiß: für sich selbst persönlich, gibt es keine schönere. Welche mit genau dieser Gabe ein so großes Verlangen in einem entfachen kann. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht kennen Sie das ja, dieses Gefühl, dass sie für so jemanden den höchsten Berg erklimmen, den dichtesten und wildesten Dschungel erkunden, die tiefsten Meere durchschwimmen und die weiteste Ebene durchwandern könnte. Für die man immer weiter nach Worten sucht, die annähernd beschreiben können, was man für diese fühlt. Aber gar keine findet. Die, um es vielleicht ganz simpel aber doch auch sehr treffend beschrieben, einen einfach glücklich macht. Egal, ob sie nun wirklich anwesend ist oder man nur an sie denkt. Vor allem erscheint sie mit ihrer Art und den Facetten, die sie mit sich bringt, so unheimlich aufregend. Hier erkennt man schon, dass man so unheimlich viele Worte über so einen Menschen verlieren kann. Und immer weiter und weiter machen könnte, bis viele Stunden, ja sogar Tage vergehen könnten. Selbst dann wäre noch nicht alles über die Gefühle zu ihr gesagt. Da es teils einfach auch nur so tief erscheint, dass man kaum in solche Ebenen vordringen kann. Man spürt nur diese Flamme, die trotz aller Ereignisse immer noch am lodern ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sowas können meiner Meinung nach eben nur Rockmödchen vollbringen. Die alle Gefühle in einem selbst vertausendfachen können. Die nach außen hin so unscheinbar erscheinen und dann plötzlich, wenn man sie besser kennenlernt, so überraschend vielschichtig sind. Man möge mir an dieser Stelle den Kitsch verzeihen, doch anders ist es mir nicht möglich, es zu beschreiben. Denn selbst in den dunkelsten Stunden kann der Gedanke an so einen Menschen eben diese erhellen. Und was gibt es schöneres, wenn nicht das Lächeln, welches von so einer Person erweckt wird? Sehen Sie, nichts dergleichen, meiner bescheidenen Meinung nach. Noch heute sehe ich die Bilder vor mir, wie sie freudig durch die Küche hüpfend sich mir nähert und sich an mich schmiegt, von hinten umarmend, während ich unser Essen fertig mache. Sie könne mich nicht sehen, aber glauben Sie mir: da ist es wieder, dieses Lächeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich könnte noch Stunden so weiter machen. Doch muss ich mich selbst etwas zügeln. Immerhin wollte ich Ihnen auch nur kurz von diesem Menschen berichten. Dem Rockmödchen. Dieser Frau, die so etwas wie eine Tättowierung in meinem Herzen darstellt und ich somit überall mit hin tragen werde, egal wohin mich mein Lebensweg noch verschlägt. Vielleich ist dies mit der Tättowierung etwas unglücklich oder misslich ausgedrückt. Ganz simpel soll dies heißen, dass das Rockmödchen dort für immer einen Platz dort hat und haben wird. So jemanden besonderen sollte man eben einfach nicht gehen lassen. Selbst wenn es nur in Gedanken ist. So kann man sich, egal wo immer man auch sein mag, ihr Bild vor Augen erscheinen lassen, welches einem wieder dieses Lächeln schenkt. Das einen von Innen heraus wärmt. Und mit verträumten Blick dieses eine Symbol in den Himmel malen lässt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Somit möchte ich für Ihre Aufmerksamkeit danken, die Sie mir entgegen gebracht haben. Sie können mich ruhig einen verträumten Spinner, hoffnungslosen Romantiker oder schrecklich gefühlsduseligen Kerl nennen. Dies ist mir einerlei. Schon lange lag mir daran, über dieses Rockmödchen zu berichten. Einen Teil der Empfindungen, die da wohnen, irgendwie in Wort zu bringen. Aus mir heraus zu tragen und sie offen legen. Man sollte vielleicht selbst mal so einen unheimlich besonderen Menschen kennenlernen, der die eigenen Gefühle so in Wallung bringen und gleichzeitig aufblühen lassen kann. Vielleicht kann man mich erst dann so richtig verstehen. Wer es doch versucht hat, mich und meine Gefühlswelten nachzuvollziehen, dem sei ebenfalls gedankt. Hiermit verlasse ich die Szenerie und begebe mich zur Ruhe. Es ist an der Zeit, wieder vom Rockmödchen zu träumen...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3870573009189878252-7852851710065907252?l=howtokillafeeling.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://howtokillafeeling.blogspot.com/feeds/7852851710065907252/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://howtokillafeeling.blogspot.com/2012/01/rockmodchen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3870573009189878252/posts/default/7852851710065907252'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3870573009189878252/posts/default/7852851710065907252'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://howtokillafeeling.blogspot.com/2012/01/rockmodchen.html' title='rockmödchen'/><author><name>GrossOut</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_Xf4C4eiDke8/Ss5W7KkYiKI/AAAAAAAAAts/Bz9T6PgZSUQ/S220/038.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3870573009189878252.post-5690915111292498641</id><published>2011-12-30T19:31:00.000-08:00</published><updated>2011-12-30T19:31:29.421-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='briefe an t.'/><title type='text'>briefe an t. - iv</title><content type='html'>Ach T.,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;würde man den Grad an Verwirrung in einer Einheit messen wie zum Beispiel Temperaturen oder den Säuregehalt von Flüssigkeiten, so wäre meiner immens hoch. Und das nicht nur gerade in solchen Momenten, in denen auch vielleicht meine Müdigkeit hier noch eine kleine Rolle spielen könnte. Werde ich durch diese doch ohnehin recht emotional bzw. emotionaler als ohnehin schon. Er wäre auf einem dauerhaft hohen Niveau angesiedelt. Nur ab und an bemerke ich ihn mal mehr, mal weniger. Ich weiss nicht wie weit es dir eigentlich genau so geht oder ob überhaupt sowas auch nur im Ansatz bei dir vorhanden ist. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber wieso bin ich überhaupt so verwirrt? Es ist schwer zu beschreiben, kaum in Worte zu fassen. Spürbar ist es. Immer präsent. Im Hintergrund. Dann mal wieder mehr im Vordergrund. Es ist schon seit einigen Wochen so. Grund dieser Verwirrung bist du. Und dein Verhalten mir gegenüber. Du gibst dich, als hättest du zwei verschiedene Gesichter. Als würden zwei grundauf unterschiedliche Menschen mit mir schreiben. Du fühlst dich manches Mal so weit weg an. Kaum greifbar, distanziert. An anderen Tagen bist du einem dann irgendwie näher und bringst nicht nur meinen Verstand in Verwirrung. Meine Gefühle sowieso. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht mag es sein, dass ich persönlich manches anders interpretiere, als es von dir gemeint ist. Das mir da eine gewisse Hoffnung da auch noch eine kleine Illusion hier und da vor die Augen wirft und ich den realen Hintergrund gar nicht zu sehen vermöge. Teilweise fühlt es sich dann zusätzlich noch so an, als würden unausgesprochene, riesige Dinge die Sicht zu dir teilweise zusätzlich noch versperren. Das du mir verzeihen konntest, hat mir mein Herz bereinigt. Mich vor allem von einer riesengroßen Last befreit. Doch der Kontakt mit dir, der ist - um es mal ganz ehrlich zu sagen - entweder wirklich schön oder eben einfach nur seltsam. Kalt. Distanziert. Wobei ich selbst letzteres durch die Vergangenheit bzw. das, was ich angerichtet hab, sogar nachvollziehen könnte. Eventuell ist es ja schon so, dass ich mir dann denke, dass sowas vielleicht wieder in dir aufgekommen ist und dich einen Rückzieher machen lässt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie ja schon angesprochen, kann ich dich verstehen, wenn es so sein sollte. Dies würde mir ebenfalls so gehen. Nur erfüllt mich dies auch mit einer gewissen Traurigkeit, wenn du einige Tage zuvor mit einer mir so allseits bekannten und vertrauten Art aufgetreten bist, die mich vor vielen Monaten so sehr verzaubert hat. Doch dann scheint sich da eben etwas zwischen uns zu schieben. Vielleicht ist dies ja nur eine Einbildung von mir. Ich weiss es nicht. Abwarten könnte ja auch helfen aber du kennst mich ja: meine Gedanken können in manchen Dingen nur schwerlich ruhen. Und da diese ohnehin schon regelmäßig um dich kreisen, so verstärkt sowas nur den Lauf meiner Gedanken in deine Richtung. In diesem Momenten wünschte ich mir am liebsten einen Schalter. Ein Druck und schon sind alle Gefühle einfach aus. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese würden mein Verhalten dir gegenüber vielleicht vereinfachen. Teils weiss ich eben einfach nicht, wie ich mich geben soll. Da möchte eigentlich so vieles aus mir raus, was dich betrifft. Ich würde es auch so gerne an dich richten, doch die Hemmungen sind einfach größer. Es ist die Befürchtung, dass der erst so kurz wieder aufgekeimte Kontakt einfach wieder so wegbrechen würde. Die Angst, dich noch einmal - vielleicht diesmal dauerhaft und für immer - zu verlieren. Ich wäge ab, ob und wie ich Andeutungen anbringen sollte. Doch die Courage in mir selbst, ist zu schwach, den überschweren Mut aufzubringen dies auch zu realisieren. Das, was da noch in mir drin ist, würde ich dir gerne von Angesicht zu Angesicht sagen. Wobei ich nicht wüsste ob dies dann so einfach ginge. Dies ist ein großer Wunsch, der immer dann noch stärker wird, wenn ich es eigentlich leid bin, mich hinter Wortfetzen, Briefen oder ähnlichem zu verstecken. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allerdings fällt es mir ja leider doch leichter, im geschriebenen Wort über eben diese Gefühle zu reden als dann eben der anderen Person gegenüber. Ich mag mich wiederholen, aber wenn ich nun einfach mal das Tor weit öffne und den Quell an Gefühlen und Gedanken sprudeln lasse, so kann ich vor allem eines sagen: du fehlst mir. In ruhigen Minuten und Stunden muss ich so oft an die vergangene Zeit denken, teils lächelnd, teils wehmütig. Da können auch die Textnachrichten oder auch das wenige Chatten hier und da nichts kompensieren. Dies lässt die Sehnsucht sogar wachsen. Ich erinnere mich an eine Nacht nach einigem hin- und herschreiben, in der ich dich am liebsten per Fingerschnipsen zu mir gezaubert hätte. Ich weiss nicht wie du empfindest, wenn du sagst, dass ich dir fehle. Vielleicht genauso. Oder anders. In solchen Momenten könnte ich durch die gesamte Stadt am liebsten im Dauerlauf zu dir rennen. Nur um dich bei mir zu haben. Und um endlich diese verdammte, schmerzende Sehnsucht zu löschen. Ich hätte nie gedacht, wie schlimm dieses Gefühl des vermissens sein kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn dann die Gedanken Situationen erspinnen, in denen ich dich dann einfach nur in meine Arme schließe, dich halte, dich spüre, dann wird dies noch intensiver. Solche Momente lassen mich aber auch verdammt klar sehen und schieben den Nebel an einigen Stellen in meinem Herzen zur Seite, den ich mir dort selbst geschaffen habe. Ich wüsste nicht, wie es wohl wäre, wenn ich dich wiedersehen würde. Doch wenn ich die Fotos von dir anschaue und so betrachte und eben dann ganz still halte und auf mein Herz höre, was dieses mir sagt, so ist es eindeutig. Sein rufen ist vielleicht nicht mehr so stark, aber immer noch gut verständlich. Denn dann sagt es mir, dass ich dich immer noch liebe. Nach drei verdammten Monaten ohne Kontakt. In denen ich dachte, ich sei wohl über dich hinweg. Aber ich habe mich da wohl selbst belogen. Ich mag es ja jetzt gar nicht so schreiben, aber anders kann ich es gerade nicht. Trotz all der Pein, die entstand und dem schmerzlichen und mehr als bitteren Ende zwischen uns. Trotz des Versuchs, dich zu hassen. Die Liebe ist stärker. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In manchen Stunden komme ich mir dann so unheimlich leer vor, da der Mensch fehlt, der mich mit so vielem erfüllt hat. Den ich mir Nachts an meiner Seite wähne, obwohl ich mir damit selbst irgendwo weh mache. Ich weiss nicht, wie diese Zeilen bei dir ankommen. Was dir dadurch in den Kopf kommt und wie deine Reaktion ist. Ich kann dies nicht einschätzen und schaue in eine ungewisse, schwarze Zukunft. Ich bin froh, dich wieder gewonnen zu haben. Auch wenn der Kontakt und all das anders ist als früher. Was ich ja auch verstehen kann. Dennoch stimmt es mich traurig. Ich kann nicht mal deine emotionale Lage einschätzen, denke aber, dass diese Zeilen nichts weiter ändern werden. Bei dem Gedanken "Was hab ich denn zu verlieren?" wenn ich meine Gefühle so sehr geordnet wie möglich offen lege, ist die Antwort: dich! Trotzdem mache ich es, trete einfach mal wagemutig oder vielleicht auch unheimlich töricht nach vorne. Auch wenn du dann vielleicht wieder aus meinem Leben verschwunden sein magst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann wird dadurch nur mein Entschluss gefestigt, nach ca. drei Jahren irgendwo anders, weit weg von hier einen Neuanfang zu wagen. Aber trotzdem würde ich dich auch dorthin tragen. In meinen Gedanken. In meinem Herzen. Natürlich: man weiss nicht, was noch geschehen wird. Was noch passieren wird. Und was die Jahre mit sich bringen. Im Moment sieht es so aus, dass ich dich auch nach drei weiteren Monaten nicht vergessen habe. Selbst in den darauf folgenden drei mal drei Monaten. Man weiss natürlich auch nicht, wen man noch treffen mag. Aber manche Menschen haben eben bei anderen Personen, so ein aufrichtiges, wahres Gefühl man hätte eben den oder die richtige getroffen. Dies hatte ich bei dir. Sicher, ich hab es dich nicht spüren lassen. Eben weil auch ich leider solche emotionalen Blockaden habe. Aber diese Emotionen sind ganz unmissverständlich. Ich habe innerlich so viel in dir gesehen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich. Vergangenes kann man nicht rückgängig machen. Ich muss lernen damit umzugehen. So gut es geht. Vielleicht treffe ich auch nochmal jemanden, mit dem ich ganz gut zurecht komme. Das hört sich jetzt für dich bestimmt etwas komisch an. Aber damit meine ich ebe nur, dass niemand dich ersetzen bzw. diese Lücke füllen kann, die du in mir hinterlassen hast. Mag sein, dass du folgendes als schrecklich kitschig oder sonstwas abstempeln magst. Vielleicht erreicht es dich ja auch durch diese vielen Schichten hindurch, die dich leider als kalt erscheinen lassen. Obwohl auch ich weiss: das bist du ja nicht wirklich. Nur mein Gefühl sagt mir eben einfach, dass ich wohl keine andere Frau mehr so intensiv, so leidenschaftlich lieben kann wie eben dich. Ich hoffe, du kannst dies so einigermaßen nachvollziehen. Dies ist nich böse gemeint. Nur so wie ich eben denke oder hoffe. Ich habe mit einer Person etwas näher über unsere Geschichte gesprochen und schon dort wurden mir die Augen geöffnet. Diese meinte dann nämlich zu mir, dass man mir den Hass oder die Wut auf dich nicht anhört. Da ich so sehr von dir schwärmte und sprach. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun bin ich am Ende angelangt. Meine Gefühle sind so weit und so gut wie möglich sortiert aufgeschrieben und hinausgetragen. Erleichterung kehrt ein. Doch nun bleibt eben die Frage im Raum stehen, was sein wird, wenn du diese Zeilen vielleicht erblickt hast. Ich könnte dich verstehen, wenn du es dann für besser finden würdest, dass man dann doch auch den sporadischen Kontakt wieder komplett fallen lässt. Es wäre dann ein trauriges Ende. Im Film mag ich sehr wohl hier und da Unhappy Ends. Bei uns habe ich mir bis zuletzt immer ein Happy End gewünscht. Aber gut: das Leben ist eben kein Wunschkonzert. Mich beruhigt der Gedanke, dass du dann wenigstens nochmals über meine Empfindungen bescheid weisst. Irgendwie musste ich das für mich klären. Was ich mir aber dennoch wünsche, ist, dass du - egal was noch so kommen möge - du glücklich wirst. Das du deinen Weg gehen wirst, auch wenn dort noch so viele große Steine diesen versperren. Du wirst für immer mein Goldisches, meine Süsse bleiben. Egal was kommen mag. Denn selbst in zwanzig Jahren würde ich an diese eineinhalb Jahre die wir miteinander erlebt haben zurückdenken und dabei ein Lächeln im Gesicht tragen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Entschuldige diese Theatralik, die vielleicht hier und da mitschwingt. Wie gesagt, kann ich mich eben nicht anders ausdrücken. Ich möchte noch klar stellen, dass ich persönlich diese Zeilen nicht als einen Abschied ansehe. Das, was da in mir immer wieder hochkam, wollte einfach nur mal raus. Ich finde es nur so schade, dass ich es vor einiger Zeit nicht schaffte, dir meine Gefühle zu dir zu zeigen und raus zu lassen. Nur, weil ich keine Fehler begehen wollte. Ich hab es wirklich nicht hinbekommen, dir zu sagen, dass ich dich liebe. Heute kann ich dich gut verstehen, was das angeht. Dabei hätte ich nie gedacht, dass es mir ebenfalls so geht. Deswegen muss ich eben diesen Weg gehen. Zum Schluss stehe ich nun hier, erwartend und auch etwas schaudernd vor dem, was nun kommen möge. Ich begebe mich erstmal zur Ruhe. Die Tage werden mir zeigen, was wird. Bevor ich nun aber die Augen wirklich schließe, möchte ich dir auch nochmal Danke sagen. Du erahnst vielleicht gar nicht, was du in mir bewirkt hast und wie du mir manches Mal geholfen hast, ohne es zu wissen. Um es mal mit den Zeilen einer Popgruppe auf den Punkt zu bringen: Du bist das Beste, was mir je passiert ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Gedanken, H.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3870573009189878252-5690915111292498641?l=howtokillafeeling.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://howtokillafeeling.blogspot.com/feeds/5690915111292498641/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://howtokillafeeling.blogspot.com/2011/12/briefe-t-iv.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3870573009189878252/posts/default/5690915111292498641'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3870573009189878252/posts/default/5690915111292498641'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://howtokillafeeling.blogspot.com/2011/12/briefe-t-iv.html' title='briefe an t. - iv'/><author><name>GrossOut</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_Xf4C4eiDke8/Ss5W7KkYiKI/AAAAAAAAAts/Bz9T6PgZSUQ/S220/038.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3870573009189878252.post-177473132118422450</id><published>2011-12-23T17:49:00.000-08:00</published><updated>2011-12-23T17:49:18.179-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='beobachtet'/><title type='text'>herzhöhlen</title><content type='html'>Ganz tief ging es hinab. Nachdem man den ersten Schritt getan hat. Mit bebendem Körper und gespannten Fasern wurde nach einem merklichen inneren Kampf der Fuss über die Schwelle gehoben. Kleine, unsichere Schritte ließen einen nach vorne bewegen. Mit unendlich langen Pausen, in denen man den Mut sammelte, sich weiter nach vorne zu wagen. In diese eigentlich noch so unentdeckten Tiefen. Obwohl sie doch in einem selbst ruhten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch je tiefer man vordrang und man diese und jene Ecken ausleuchtete, erkundete und versuchte das dort gefundene zu verstehen, so vertrauter wurde man mit der Umgebung. Man grub sich vorsichtig, aber auch getrieben von einem gewissen Forscherdrang nach Vorne. Weiter und weiter. Förderte eine Schicht nach der anderen zu Tage. Und dokumentierte diese.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herzhöhlen können unheimlich unwirtliche und vertrackte Komplexe sein. Und vor der eigenen hat man immer am meisten Ehrfurcht. Doch kaum hat man sich nach langem hadern in diese vorgewagt, so weniger schrecklich als in der Erwartung noch gewesen, ist dann das Ergebnis. Natürlich sollte dies mit bedacht und nicht völlig überstürzt geschehen. Mit gewisser Vorbereitung sollte man sich an so eine reise wagen. Doch auch die beste Expedition kann natürlich nicht vor Überraschungen gefeit sein. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch kann es wahrlich lohnend sein. Denn wie in den Abenteuerromanen damaliger Zeiten sind auch hier in den tiefsten und entferntesten Ecken die größten und leuchtesten Schätze zu finden. Kostbarkeiten, die man sich nicht vorstellen mag oder von denen man nur in Erzählungen hörte. Bis man sie selbst findet. Dies kann einen plötzlich von den Füssen holen, wenn man erstmal die Quelle zu all diesen Schätzen ausfindig gemacht hat und die in ihrer Kraft so überwältigend ist. Trotzdem ist es lohnend. Diese Kleinodien sind in solch kalten Zeiten so unschätzbar in ihrem Wert, dass man sie horten und aus diesen Tiefen heraufbefördern sollte. Erkundungen sind lohnend. Man weiss ja gar nicht, was man in Herzhöhlen alles finden kann. Unbekannte Kostbarkeiten und fast schon vergessene, aber immer noch unheimlich schöne und betörende Schätze, die von ihrem Glanz nichts eingebüßt haben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alles, was man für solche Erkundungen benötigt ist nur etwas Zeit und vor allem so einiges an Mut. Immerhin ist nicht jedermann den eigenen Gefühlen über gewappnet. Aber: es lohnt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3870573009189878252-177473132118422450?l=howtokillafeeling.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://howtokillafeeling.blogspot.com/feeds/177473132118422450/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://howtokillafeeling.blogspot.com/2011/12/herzhohlen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3870573009189878252/posts/default/177473132118422450'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3870573009189878252/posts/default/177473132118422450'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://howtokillafeeling.blogspot.com/2011/12/herzhohlen.html' title='herzhöhlen'/><author><name>GrossOut</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_Xf4C4eiDke8/Ss5W7KkYiKI/AAAAAAAAAts/Bz9T6PgZSUQ/S220/038.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3870573009189878252.post-6422256726808344229</id><published>2011-12-09T18:08:00.000-08:00</published><updated>2011-12-09T18:08:58.428-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='briefe an t.'/><title type='text'>briefe an t. - iii</title><content type='html'>Ach T.,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;es gibt so manche Tage, da fühl ich mich, als würde ich von innen aufgefressen werden. Als würden tausend Stiche scharfer, langer Nadeln gleichzeitig in mir stechen. Es gibt so manche Tage, da vermisse ich dich so stark, dass es kaum erträglich ist. Das soll nicht weinerlich klingen. Ich mag auch nicht jammern. Nicht wie eine Mimose erscheinen. Dies sind einfach nur Empfindungen. Gefühle. Solche, gegen die man einfach nichts tun kann. Selbst ablenken gelingt da nur recht schwer. Solange man noch auf der Arbeit ist, kann man sie noch zur Seite schieben. Aber kommt man dann zu Hause an, so bringt die Ruhe auch diese Gefühle mit sich mit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da rauschen mir wieder Bilder von damals vor mein geistiges Auge. Sie lassen mich lächeln und mit wehmütigem Blick nach früher schauen. Es sind bittersüße Erinnerungen, die da aufsteigen. Verstehe dies nicht falsch. Es sind schöne Momente, an die man da zurückblickt. Man empfindet es auch immer noch als schön. Doch es bleibt eben ein kleiner, bitterer Nachgeschmack. Vor einiger Zeit hat man ja noch versucht, deine Person zu vergessen. Bitterböse Emotionen beim Gedanken an dich heraufzubeschwören. Sie wurden aber immer wieder durchbrochen. Selbst in größter Wut. Die guten Gefühle strahlten und wogen damals noch heller bzw. schwerer. Und es ist auch heute noch so. Die Wut ist mittlerweile hinfort. Als hätte sie sich in Rauch aufgelöst. In der Zeit, in der sie noch existent war, hätte man eigentlich so manches böses Wort über dich verlieren können. Das Gegenteil war der Fall. Kam kurz die Sprache irgendwie auf dich, so hab ich nur gut von dir gesprochen. Damals wie heute. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es mag paradox klingen. Für Außenstehende, für dich und für mich. Aber so ist es nun mal. Trotz all des Schmerzes, der durch mich über uns ausgeschüttet wurde, war da immer noch so viel Wärme für dich da. Und selbst jetzt ist sie nicht verbraucht. Immer noch existent. Im tiefsten Punkt in mir hat sich etwas verkrochen, dass fest seinen Griff um dich hält. Dich nicht loslässt. Mit aller Kraft. Und ich lasse es zu. Nicht, weil ich zu schwach bin. Früher habe ich es versucht, dieses etwas zu bekämpfen. Doch irgendwann sah ich ein, dass es ein aussichtsloser und sinnloser Kampf ist. Warum soll ich gegen so etwas starkes entgegentreten, obwohl es doch mit so einer schönen Zeit verbunden ist? Ein sprichwörtlicher Kampf gegen Windmühlen. Eine Sysiphusarbeit. Den Versuch, dich auszublenden, hat man doch auch schnell wieder aufgegeben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man ist dann an den Punkt angelangt, mit der Feststellung, dass man solche Menschen wie dich einfach nicht vergessen kann. Da sie so tiefgreifende Erinnerungen bzw. Spuren hinterlassen haben. Da sie sich einfach eingebrannt haben. Ich hätte noch so vor diesen vergangenen Bildern fliehen können und meine Kraft aufwenden können, es hätte ja nichts gebracht. Noch am von dir weit entferntesten Punkt hätte ich dich doch trotzdem mit mir getragen. In meinem Herzen. Wärst du dann doch präsent gewesen. Und der Gedanke an dich in mir hätte mich gewärmt, wenn es mich an den kältesten Fleck dieser Welt getrieben hätte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das einzigste, was eben schwer wiegt, ist der Punkt, dass du fehlst. Das hier eine Lücke ist, die niemand sonst füllen kann. Da diese so groß ist. Man soll sich ja nicht wegen seinen Empfindungen schämen, auch wenn es schon schwer fällt, das folgende auszusprechen. Vielleicht, weil es manchem kitischig erscheint. Übertrieben. Oder wie auch immer. Ich denke an damals zurück. An die Zeiten, an denen du mich so glücklich gemacht hast. Und stelle fest: du warst meine kleine Göttin. Die ich verehrt habe. Abgöttisch geliebt. Mit Gefühlen, aus Angst vor diesen verborgen hinter meterdicken Mauern. Da von jeher immer diese Befürchtung aufkommt, dass solche tiefen Gefühle als schwäche einfach nur ausgenutzt werden könnten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun gut, es ist Vergangenheit. Wochen, ja Monate sind vergangen. Ich habe meinen Frieden gefunden. Habe verzeihen können. Die Wut ist gegangen. Man fühlt sich befreit. Was bleibt, ist das Gefühl des Vermissens. Diese innere Leere, da nun irgendwas fehlt, dass man so sehr lieb gewonnen hat und einen hat fühlen lassen, als wäre man komplett. Das einen inneren Frieden geschenkt hat. Das all diese schwarzen, bösen Monster in einem so schnell hat vertreiben können. Diese in weit entfernte Ecken geschickt hat. Weswegen man so glücklich und so überaus und unendlich dankbar war. Der einen eben an einem tiefen Punkt berühren konnte, der für andere so unerreichbar war und ist. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich weiss nicht, was kommt. Ich weiss nicht, was sein wird. Die Zukunft ist in manchen Bereichen undurchsichtig wie dichtester Nebel. Ich weiss auch nicht, wer noch in mein Leben tritt. Es gibt vielleicht vieles, in anderen und unwichtigeren Bereichen, das ich weiss, aber hier verzagt das Wissen. Doch eines ist mir dennoch klar. Das egal, was noch kommen mag, so ein bestimmter Mensch mich immer begleiten wird. Egal in welcher Weise. Sei es auch nur in Gedanken, die mich dann - wenn manche Stunde noch so schwer ist - aufbauen und mir ein Lächeln schenken können. Den ich mir dann immer in mir bewahre, wie einen kostbaren Schatz, der er damals für mich war und in einer gewissen Weise dann auch immer noch ist. In solchen Momenten bist du einem dann trotzdem nah, auch wenn du so unendlich weit weg erscheinen magst. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und es bleibt eben die Erkenntnis, das vermissen eben auch in gewisser Weise auch schmerzt. Oder jedenfalls eine gewisse Leere hinterlassen kann, wenn so manche alten Gefühle noch nicht abgeklungen und immer noch präsent sind. Da ist der Gedanke an dich dann wehmütig, trotz all der schönen Erinnerungen. Natürlich überwiegen dann aber die schönen und positiven. Der Nachteil ist eben, dass so das emotionale Chaos in einem so nur größer wird. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Gedanken, H.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3870573009189878252-6422256726808344229?l=howtokillafeeling.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://howtokillafeeling.blogspot.com/feeds/6422256726808344229/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://howtokillafeeling.blogspot.com/2011/12/briefe-t-iii.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3870573009189878252/posts/default/6422256726808344229'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3870573009189878252/posts/default/6422256726808344229'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://howtokillafeeling.blogspot.com/2011/12/briefe-t-iii.html' title='briefe an t. - iii'/><author><name>GrossOut</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_Xf4C4eiDke8/Ss5W7KkYiKI/AAAAAAAAAts/Bz9T6PgZSUQ/S220/038.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3870573009189878252.post-8904500164584132878</id><published>2011-12-07T16:17:00.000-08:00</published><updated>2011-12-07T16:17:13.500-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='kurzgedacht'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='fragment'/><title type='text'>rückwärtsreisen</title><content type='html'>Fortschritt. Vorwärts. Weiter, weiter. Antrieb. Wir sind getrieben vom Drang weiter nach vorne zu gehen, in die ungewisse, nebelverhangene Zukunft ohne eine genaue Aussicht auf den Horizont. Ohne irgendeinen kleinen Hinweis, wohin der Weg unter unseren Füssen überhaupt entlangläuft. Wenige vermögen es, in diesen Zeiten, diesen gut geplant und gewappnet zu gehen. Zu groß erscheinen da für manchen die Steine und anderen Hindernisse, die sich nach einer gerade verlaufenden Strecke sehnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Art Magnet zieht uns weiter nach vorne. Trotzdem sind die wenigen Momente, in denen man kurz Rückwärts reisen kann, wie eine Erholung. Eine Zuflucht. Die wärmende Decke der Erinnerung sonniger Tage, während am dunklen Horizont in der Ferne ungewisse, triste Aussicht Tage voller Trübheit versprechen. Blickt man dann kurz hinter seine Schulter, auf seinem &lt;i&gt;Weg nach vorne in die Vergangenheit&lt;/i&gt;, gähnt einen die große Leere an. Die zukünftige. Und die in dir. Denn die vergangene Zeit vermag es wenigstens, noch kurz das alte Feuer welches damals loderte, zu entfachen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit grimmigen Blick nach vorne läßt man dann doch von dieser süßen, vergangenen Zeit ab. Dem verlockenden Erinnerungsgift. Welches in deine stumpfen Augen den alten Glanz zurückbringt. Die Mundwinkel zu einem Lächeln verbiegt. Der Weg zurück stärkt auch für all die anstrengenden Schritte, die man jeden Tag in die Zukunft macht. Die hoffen lässt. Einen stärkt, um den steinigen Weg zu bestehen. Die Arme tief in die Taschen gestoßen, stapfst du davon. Vergangenheiten hinter sich lassen, um zu merken, dass man trotz flottem Schritt nicht schnell genug ist. Von ihr eingeholt wird und beim nächsten Blick zurück sich wieder am so wohligen Gefühl der damaligen Zeit labt. In ihm versinkt. &lt;i&gt;Erinnerungstreibsand.&lt;/i&gt; Man umgeht ihn nicht. Er wird gezielt gesucht und dann sogar voller Absicht der Körper in diesen geworfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seinen Weg aus dieser Verlockung findet man dennoch schnell wieder heraus. Weiter auf dem Pfad der Zukunft. Gestärkt durch alte Bilder, die vor deinem geistigen Auge wieder abliefen. Welche das alte Feuer lodern läßt, die einzige warme Quelle in dir auf deinem Weg durch die dunkle Zukunft. &lt;i&gt;Rückwärtsreisen.&lt;/i&gt; Herzerwärmend. Kraftspendend. Auch wenn die Vergangenheit dich auf dem Weg nach vorne, mit halbem Blick zurück, so oft straucheln läßt. Die Schmerzen, die du hier spürst, schwanken zwischen Schmerz und süßer Lust. Da sie die Schönheit vergangener Tage zurückbringt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rückwärtsreisen. Die dich auch wenn du dich wieder den unsichtbaren Spuren nach vorne zuwendest, dir alte Weisen von damals auf die Lippen zaubert. Worte, die dich auf deinem Weg begleiten. Die in dir und deinem Herzen wohnen. Welche dir Kraft auf den noch so steinigen Abschnitt deines Lebens spenden. Mit der Kraft der Vergangenheit und dem Trotz gegenüber der neuen Stunden, die vor einem liegen. Immer weiter vorwärts gehend und dabei zurück blicken, um die Zukunft und das was kommen mag, besser zu ertragen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3870573009189878252-8904500164584132878?l=howtokillafeeling.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://howtokillafeeling.blogspot.com/feeds/8904500164584132878/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://howtokillafeeling.blogspot.com/2011/12/ruckwartsreisen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3870573009189878252/posts/default/8904500164584132878'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3870573009189878252/posts/default/8904500164584132878'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://howtokillafeeling.blogspot.com/2011/12/ruckwartsreisen.html' title='rückwärtsreisen'/><author><name>GrossOut</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_Xf4C4eiDke8/Ss5W7KkYiKI/AAAAAAAAAts/Bz9T6PgZSUQ/S220/038.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3870573009189878252.post-2006106032210878743</id><published>2011-11-30T13:22:00.000-08:00</published><updated>2011-11-30T13:22:23.364-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='geschichte'/><title type='text'>kantenläufer</title><content type='html'>"Hey, sag' mal, spinnst du?" &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von dem wirschen Ton im Ruf aus seinem traumwandlerischen trott herausgerissen, wirbelte David flugs auf einem Fuss in einer flüssigen Bewegung herum. Er, der immer noch an diesem großen Abgrund schon seit einigen Tagen immer wieder auf der Kante hin- und herlief, mit einer Portion Lebensmüdigkeit wohlgemerkt, verlor etwas das Gleichgewicht. Sein Oberkörper bog sich nach hinten weg, das Gewicht schien ihn in die Tiefe zu ziehen, doch geistesgegenwärtig zog er sich wieder nach vorne.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tony schnellte in diesem Augenblick mit einem erschrockenen Aufschrei nach vorne. David schaute ihn an und bemerkte, wie auf den Schreck Tonys Gesichtsfarbe blitzschnell einer schreckhaften Bleiche wich. Er schaute ihn an und lachte ihn schallend aus. Tony stand da, das Herz klopfte wild gegen seinen Brustkasten, und schaute David entgeistert an. Die Wut auf seinen lebensmüden Freund riss ihn aus seinem ersten Schock. Er schüttelte den Kopf. "Du hast sie doch nicht mehr alle! Sag' mal... was ist eigentlich mit dir los die letzten Tage? Hat man dir ins Gehirn geschissen?" &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;David legte ein ratloses Gesicht auf. Er grübelte und Suchte wie ein Forscher einen ominösen, nur vom Hörensagen bekannten Schatz, eine Antwort. Er blickte kurz mit übercoolem Blick über die Schulter. Strähnen seiner langen, braunen Haare wehten ihm ein wenig vor den Gesicht herum. Die gähnend tiefe Leere des Abgrunds lag vor ihm. Er zuckte die Schultern und schaute dann in die Weite der Einöde dieser Höhe, die hier an diesem Graben endete. Das Land lag brach. Es war ausgetrocknet. Tony redete auf ihn ein. "Ist dir jetzt plötzlich alles egal? Auf einmal? Du bist immer so locker und so unbekümmert... als würdest du nichts mehr ernst und wichtig nehmen. Oder arbeitest du heimlich als Stuntman und übst hier für eine tollkühne Show? Hör doch endlich mal auf, diesem scheiss Abgrund solche Aufmerksamkeit zu schenken!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;David antwortete erst mit einem etwas abfälligen Blick. Er wippte leicht mit seinem Oberkörper auf und ab. Seine Fersen ragten über den Rand der Kante vor. "Ach... weißte..." Nachdenklich verstummte er und blickte auf den weiten Horizont des Landes. "Da draußen..." Er hob einen Arm und zeigte mit einem ausgestreckten Arm auf die am Rande des Himmels anfangende, fern zu scheinende Zivilisation und ihre Heimatstadt. "Das da draußen, ist immer mehr ungewisser für mich als das da unter mir! Du erlebst da so wenige Überraschungen. Alles erscheint so statisch, so geplant..." Er schüttelte seinen Kopf. Es war eine abwehrende Bewegung. "Da ist nix mehr mit Abenteuer. Keine Ungewissheit. Du weißt zwar auch nicht so recht was sein kann, aber dennoch ist es ganz verschwommen sichtbar. Man kann es ahnen, weißt du?" Er blickte Tony fragend an. Dieser wusste keine Antwort auf das, was sein Kumpel da von sich gab. Er legte den Kopf mit nachdenklich zusammengezogenem Blick zur Seite. "Und wenn ich da runter schaue..." David zeigte mit einem Finger in den Abgrund. "Da weiss ich gar nicht, was mich erwartet. Vielleicht fall ich auch in so ein Land, mit goldenen Bäumen, so ohne Sorgen mit Glück und Friedlichkeit im Überfluss". Sein Blick verlor sich als er stoppte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Und mit viel Liebe! Jaa, das wäre toll!" Er grinste Tony breit an. "Das Land, in dem aaalle Regenbögen anfangen" Dabei holte er mit den Armen aus und bildete einen großen Halbkreis, um einen Regenbogen darzustellen. "Und alle sind glücklich und mögen sich und es gibt keinen Streit." Davids Magenknurren unterbrach ihn kurz. "Und keinen Hunger!" Tony musste trotz aller Sorge kurz auflachen. "Ja, das wäre echt klasse!" David nickte mit dem Kopf. "Da draußen ist grau. Hier unten isses schwarz, klar. Das ist dunkler als grau. Is' ja logisch, nicht? Aber naja... es zieht mich an. Da unten muss es toll sein. Vielleicht warten ja auch nur todbringende Monster oder ein reißender Fluss mit hungrigen Piranhas die ganz viele Jahre nix mehr gegessen haben. Aber ich glaub das nicht. Mein Gefühl sagt mir, da unten ist was besonderes. Ich fühl mich zu der Tiefe hingezogen. Daher spazier ich auch immer hier rum. Das was ich da drüben gemacht habe, mach ich jetzt hier. Auf dem Rand des Abgrunds spazieren, immer kurz vorm Absturz. Aber hey! No risk, no fun!" &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tony schnaufte tief und sorgenvoll. "Oh man, ich erkenn' dich nicht mehr! Irgendwas hast du und seitdem wir das hier zum ersten Mal gefunden haben, scheint bei dir im Kopf ein Hebel umgeschalten worden zu sein." - "Mag sein" antwortete David. "Aber weisste, alle sind so ängstlich, alle haben einen Stock im Arsch und riskieren nix. Sie sind alle so weiche Pussies. Baah!" David verzog verächtlich sein Gesicht und verformte es zu einer Grimasse. Er rutschte mit seinen Füssen etwas mehr über den Rand hinaus. Er guckte Tony an. Stier. Ganz gelassen. Ein leichtes Lächeln huschte auf die Lippen. Tony machte eine fragende Kopfbewegung zu seinem Freund. "Was ist?" David redete nichts. Sein Lächeln wurde immer breiter. Es war leicht frech, herausfordernd. Wie immer, wenn er was auszuhecken schien. Er schien wie ein kleiner Lausbub in diesem Moment, mit einer neuen Schandtat im Anschlag. David schaute Tony in die Augen. Sein inneres Ich schien nun einen neuen Zustand zu erreichen. Es war, als erstrahlte das tiefste, hellste und wärmste Licht in seinem Körper. Da drinnen schien gerade eine Glücksbombe zu explodieren. Es kribbelte überall. Er fühlte sich frei. Die Freiheit strömte durch ihn hindurch. Endlich fühlte er sich wieder glücklich. Sein Lächeln wurde immer freier. Glückstränen bahnten sich ihren Weg. Er sah sie plötzlich. Kleine Tröpfen, sich im Sonnenlicht schimmern und dann gleich wieder verglühend. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das letzte was er hörte war der gellende Schrei seines Namens.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3870573009189878252-2006106032210878743?l=howtokillafeeling.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://howtokillafeeling.blogspot.com/feeds/2006106032210878743/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://howtokillafeeling.blogspot.com/2011/11/kantenlaufer.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3870573009189878252/posts/default/2006106032210878743'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3870573009189878252/posts/default/2006106032210878743'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://howtokillafeeling.blogspot.com/2011/11/kantenlaufer.html' title='kantenläufer'/><author><name>GrossOut</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_Xf4C4eiDke8/Ss5W7KkYiKI/AAAAAAAAAts/Bz9T6PgZSUQ/S220/038.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3870573009189878252.post-7029160809816220086</id><published>2011-11-22T08:55:00.000-08:00</published><updated>2011-11-22T09:22:29.014-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='briefe an t.'/><title type='text'>briefe an t. - ii</title><content type='html'>Ach T.,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;beinahe kommt es mir vor, als wäre ich in der Zeit zurück gereist. Ich sitze hier und warte. Auf dich. Vergeblich. Nicht, dass es mir nicht vertraut wäre. Nicht, dass es mir in den letzten Monaten nicht öfters so gegangen wäre. Aber: an manche Unannehmlichkeiten gewöhnt sich der Mensch, eigentlich ja ein Gewohnheitstier, doch immer schwer. Oder auch gar nicht, wie in diesem Falle. Es geht einfach nicht, so sehr ich es auch versuche und mich bemühe. Warten. Sekunde um Sekunde. Minute für Minute. Stunde um Stunde. Doch es kommt nichts. Keine kleinste Silbe schleicht langsam um die Ecke um nur etwas Licht in mein ratloses Dunkel zu bringen. Und anstelle von dir habe ich jetzt wenigstens die Enttäuschung zu Besuch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sicherlich. Seit dieser wirklich nicht gedachten Wendung, die es vor einigen Tagen gegeben hat, fühlt es sich in mir anders an. Aufgeräumter. Ruhiger. Ich bin froh, dass es so gekommen ist. Das der Zufall oder das Schicksal so gnädig waren und du mich im wahrsten Sinne des Wortes erhört und dich dann sogar noch gemeldet hast. Überzittriges Espenlaub wäre neben mir vor Neid erblasst, so sehr erbebte mein Innerstes in den ersten Minuten, in denen ich mit dir seit einer gefühlten Ewigkeit Worte wechselte. Doch sie legte sich, ein vertrautes Gefühl kehrte ein, auch wenn hier und da noch eine gewisse Fremdartigkeit gepaart mit Ungläubigkeit über die ganze Situation vorherrschte. Es war dann ja sogar deine Idee, nach den geschriebenen Worten auch gesprochene zu Wechseln. Von Angesicht zu Angesicht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch ich weiss wieder nicht, was ich denken soll. Ich habe mich gefreut und war auch verunsichert über das Wiedersehen. Dies hat mein Innerstes so aufgewühlt, dass ich die letzte Nacht beinahe ruhelos verbrachte und nur für zwei Stunden in unruhigen Schlaf versank. Meine Gedanken kreisten immer wieder um dich. Das Wiedersehen. Du hast mir schon signalisiert, dass du bereit bist, zu verzeihen. Das bin auch ich, obwohl ich vielleicht etwas mehr Zeit benötige dafür. Nach diesem Gespräch, dass wie zu damaligen Zeiten beinahe die ganze Nacht über dauerte und auch die Tage danach, fühlte ich mich so, als hätte ich etwas unheimlich kostbares, dass ich schon verloren glaubte, wieder gefunden. Und nun dieses. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Überreaktion meinerseits? Vielleicht. Doch kann es auch sein, dass irgendetwas in dir dich noch zurückhält den finalen Schritt zu gehen und mir unter die Augen zu treten? Die Angst, dass ich dir doch wieder weh machen könnte? Trotz meiner Beteuerungen? Ich kann dich verstehen. Gut sogar. Ich selbst, der vom Misstrauen gegenüber den Menschen eine große Portion mit sich herum trägt, hätte diese auf jeden Fall. Nachvollziehbar ist es. Trotzdem macht es mich auch traurig. Mit deinem Vorschlag hast du meinen allergrößten, sehnlichsten Wunsch - dich noch einmal zu sehen - schon seiner Erfüllung nahe gebracht. Aber es scheint, dass er vielleicht doch nicht erfüllt wird. Was mich noch trauriger stimmt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damit wird leider auch dieses Tier in mir erweckt, welches so quälend an meinen Gedanken nagt und mich nur wieder ruheloser durch die Tage wandeln läßt. Welches mir im Gegenzug nun all die großen und kleinen Fragen in mich injiziert, welche dann durch meinen Kopf rauschen. Das Ding wird immer fetter und dieses kleine etwas, welches irgendwo ganz tief in mir dich für mich festhält und auch nicht gehen lassen mag, kauert sich ängstlich in eine Ecke. Während der Schmerz in mir schreit. Der, den wir uns beide zugefügt haben. Der, welcher so schmerzt wie reiner Alkohol in der frischesten Wunde. Es mag sich übertrieben anhören, doch dies sind eben nur meine Empfindungen. Selbst ich habe es geschafft, die Angst vor diesem Tag zu zügeln. Ganz unnütz. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sei dir gewiss: zwei Dinge können trotz all des Chaos, welches in mir herrscht, nie sterben: diese kleine Sache, die dich wie gesagt einfach nicht loslassen mag - das möchte ich ja auch gar nicht - und die Hoffnung, dir doch noch einmal in die Augen blicken zu können. Springe über diesen Schatten, falls es dir noch Probleme bereitet. Er sieht nur bedrohlich aus, hat aber keine große Kraft. Wie bereits geschrieben: jemand wie du hat es nicht verdient, so weh getan zu bekommen. Du bist ein kleiner, leuchtender Stern, der mir so manche Stunde erhellte und leuchtete und mir mit seinem Licht so unheimlich viel Kraft und Freude schenkte. Die Erkenntnis kommt manchmal (zu) spät. Aber besser spät als nie: Und solchen Menschen wie dir, denen tut man nun eben mal nicht weh. Die hütet man. Immerhin sind sie wertvoller wie jeder noch so wertvolle Goldschatz dieser Welt. Erst wenn man sie verloren hat, bemerkt man teilweise noch mehr als ohnehin schon, was man an ihnen hat. Und die Lücke, die sie hinterlassen, kann auch nicht wieder gefüllt werden. So ist es unheimlich schön, wenn man sie wieder findet. Habe also keine Angst und tu den letzten Schritt. Ich wäre so unheimlich dankbar, dich wieder zu sehen. So bleibt mir nun nichts anderes, als wieder ratlos in die Nacht zu blicken.  Begleitet von diesen vielen Fragen, die mir noch im Kopf umher gehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Gedanken, H.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3870573009189878252-7029160809816220086?l=howtokillafeeling.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://howtokillafeeling.blogspot.com/feeds/7029160809816220086/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://howtokillafeeling.blogspot.com/2011/11/briefe-t-ii.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3870573009189878252/posts/default/7029160809816220086'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3870573009189878252/posts/default/7029160809816220086'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://howtokillafeeling.blogspot.com/2011/11/briefe-t-ii.html' title='briefe an t. - ii'/><author><name>GrossOut</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_Xf4C4eiDke8/Ss5W7KkYiKI/AAAAAAAAAts/Bz9T6PgZSUQ/S220/038.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3870573009189878252.post-7454953114126974263</id><published>2011-11-10T15:39:00.000-08:00</published><updated>2011-11-10T15:39:46.408-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='kurzgefühlt'/><title type='text'>reiterscharen vor den toren</title><content type='html'>In einem kurzen, unbedachten Moment reißt man dann die Scheuklappen von sich. Man öffnet die Tore in sich weit. Man kann das unheimlich mutig nennen. &lt;i&gt;Oder auch unheimlich blöde.&lt;/i&gt; Dieses Gemisch aus Panikattacke und Selbstüberschätzung lässt einen dann für einen kurzen Augenblick unüberlegt handeln und urplötzlich wird man von all den Gefühlen, die man mit dieser Taktik so ziemlich gut von sich fernhielt, überwältigt. Mit der größten Geduld, wenn Gefühle so etwas denn besitzen, belagern sie dich. &lt;i&gt;Sie lauern.&lt;/i&gt; Bis dieser eine Moment kommt an dem du selbst diese Spannung nicht mehr aushälst. Dann stürmen sie dein kleines Herz, dass einen so großen Ansturm in dieser Plötzlichkeit gar nicht stand halten kann. Der sinntflutartige Emotionsregen füllt dieses im Sekundentakt bis zum Rande und lässt es überlaufen. Es scheint beinahe zu platzen. Doch Rücksicht darf man natürlich nicht erwarten. Du wirst überwältigt. Ohne Gnade. Von der Mitte deines Körpers aus suchen bahnen sie sich in Windeseile durch diesen einen Weg mit großem Getöse. Diese Schar reißt dich mit in ihrer Flut, ihren unendlich großen Kraft. In dich selbst gekehrt erbebt dein Körper wie einst die weite Steppe unter den abertausenden Hufen großer Reiterheere in vergangenen Zeiten, als Eroberungszüge an der Tagesordnung waren. Dein schwacher Moment ist ihre Stärke. Du wirst mitgerissen. Jede noch so weit entfernte Faser des Körpers erobern sie und ehe du dich versiehst, brechen sie an die Oberfläche.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Hast du jemals aus Wut geheult?&lt;/i&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3870573009189878252-7454953114126974263?l=howtokillafeeling.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://howtokillafeeling.blogspot.com/feeds/7454953114126974263/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://howtokillafeeling.blogspot.com/2011/11/reiterscharen-vor-den-toren.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3870573009189878252/posts/default/7454953114126974263'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3870573009189878252/posts/default/7454953114126974263'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://howtokillafeeling.blogspot.com/2011/11/reiterscharen-vor-den-toren.html' title='reiterscharen vor den toren'/><author><name>GrossOut</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_Xf4C4eiDke8/Ss5W7KkYiKI/AAAAAAAAAts/Bz9T6PgZSUQ/S220/038.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3870573009189878252.post-4682921762596303863</id><published>2011-11-06T13:26:00.000-08:00</published><updated>2011-11-06T13:28:54.058-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='kurzgedacht'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='fragment'/><title type='text'>erinnerungsmonster</title><content type='html'>Er wandelt durch den Alltag, umrundet von Erinnerung. Sie umgibt und umhüllt ihn wie ein feiner Hauch. Nicht wie ein wärmender Mantel an ungemütlichen Herbst- oder Wintertagen. Da wäre die Last dieser Erinnerung für ihn schon nicht mehr tragbar. Sie kommt und geht, wie sie möchte. Umgibt ihn mal stärker, mal schwächer. Sie flattert ganz sachte an ihm vorbei wie sich ein Blatt im Wind wiegt, wenn es vom Baum auf die Erde sinkt. Oder sie sitzt ihm einfach nur im Nacken auf seinem Weg durch die Welt. Darauf lauernd, im für sie richtigen Moment zuzuschlagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann kommt sie blitzschnell, packt ihn und sticht mit feinen, spitzen Nadeln in sein Herz. Kleine, schmerzende Stiche die ihn durchfahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Selbst wenn ihm das schon so oft in der letzten Zeit wiederfahren ist. Man gewöhnt sich eben nicht so richtig daran. Dafür kommt es doch zu plötzlich über ihn herein. Die Erinnerung ist ein Meister ihres Faches wenn es darum geht, in unerwarteten Momenten zuzuschlagen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann fragt er sich, ob er es verlernt hat, zu vergessen. Oder ob sowas überhaupt möglich ist. Er hat an manches nicht die beste Erinnerung. Teils verfliegt so manch schönes einfach wieder so schnell, wie es gekommen ist. Fahrrad fahren. Schwimmen. Es heißt, man verlernt dies nie, wenn man es einmal erlernt hat. Und erinnern? Ist es da ebenso? Scheinbar. Irgendwie. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Erinnerung an sich scheint sogar ein kleines, hinterhältiges Monster zu sein, welches nur das zuläßt, was ihm gerade in den Kram passt. Schöne, wenn es dir gut. Schlechte, wenn du dir am liebsten die Decke über den Kopf ziehen und dich den ganzen Tag verkrümeln könntest. Oder gerade dann die damals so schönen, die nun - da alles anders ist - heute so in dir schmerzen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seine Schritte werden schneller auf dem Asphalt. Sie hallen in dieser dunklen Stunde durch die ruhige Straße. Die Stadt schläft schon fast, nur manchmal zieht noch vereinzelt ein Wagen mit seinem grellen Licht an ihm vorbei. Der Weg führt ihn nach Hause. Dort wartet es schon. Das Erinnerungsmonster. Sein Bruder ist ihm schon dicht auf den Fersen, sitzt ihm im nacken. Noch ist er draußen. Noch gelingt es ihm, es abzuschütteln. Aber in seinen vier Wänden, da ist er ihm ausgeliefert, da ist er in seinem Griff. Ab und an kämpft er dagegen an, doch meistens ist er viel zu müde zum Kämpfen. Da läßt er es einfach geschehen, dass die Erinnerungen über ihn hereinbrechen. Und da merkt er dann, wie unheimlich leer er sich im Vergleich zu früher fühlt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3870573009189878252-4682921762596303863?l=howtokillafeeling.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://howtokillafeeling.blogspot.com/feeds/4682921762596303863/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://howtokillafeeling.blogspot.com/2011/11/erinnerungsmonster.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3870573009189878252/posts/default/4682921762596303863'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3870573009189878252/posts/default/4682921762596303863'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://howtokillafeeling.blogspot.com/2011/11/erinnerungsmonster.html' title='erinnerungsmonster'/><author><name>GrossOut</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_Xf4C4eiDke8/Ss5W7KkYiKI/AAAAAAAAAts/Bz9T6PgZSUQ/S220/038.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3870573009189878252.post-3432320235602456066</id><published>2011-10-25T12:50:00.000-07:00</published><updated>2011-10-25T12:50:12.159-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='briefe an t.'/><title type='text'>briefe an t. - i</title><content type='html'>Ach T.,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich habe vor einigen Minuten im Durchwühlen  des Interwebs nach neuem Kram für die allgemeine Kurzweil eine Aussage  erhascht, welcher ich ohne Protest beipflichten kann. Laut dieser ist  die Erinnerung einer der größten Flüche, die der Menschheit auferlegt  wurde. Welch wahre Worte, wenn ich so an die letzten Tage denke. Denn  die Erinnerung ist das, welches mich immer noch am meisten quält, wenn  es um dich geht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist wieder dieser Zwiespalt, der  mich hin und wieder überfällt und ganz plötzlich über mich hinwegzieht  wie eine unerwartete, große Gewitterwolkenfront. Auf der einen Seite bin  ich dir gegenüber nun ziemlich gleichgültig. Wenn dich deine Gefühle  dann doch wieder in die schon gewohnten Arme und nicht die meinen  getrieben haben, so ist dies eben nicht mehr änderbar. Du hast selbst  immer gesagt, dass man gegen seine Gefühle nichts tun kann. Du hast  recht. Ich nehme es hin und hake dich als eine, zugegebenermaßen sehr  schöne, Episode in meinem Leben ab. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch dann ist da  eben noch die Erinnerung an die damalige Zeit, die mich vergrämt. Vor  allem wühlt sie mich seit Tagen auf und lässt einen Sturm voller böser  Gedanken in mir toben. Weißt du, wenn ich so könnte wie ich wollte,  würde dieses zweite Ich in mir dich am liebsten in ein rabenschwarzes,  unendlich tiefes Loch namens Unglück stoßen. Es ist schwer zu begreifen  und zu akzeptieren, dass diese Gedanken gerade dich behandeln. Du  sagtest zu mir, dass es für dich schwer begreifbar wäre, dein Leben -  egal in welcher Weise - ohne mich zu leben. Ich stimmte dir zu. Es war  auch für mich schwer vorstellbar und es ist es noch. Das Gefühl des  vermissens ist nicht mehr so stark, doch es ist immer noch da. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und  dieser innere Konflikt zwischen beinahe Hass und immer noch ganz  schwach für dich lodernde Gefühle ist quälend. Es ist kein schöner  Zustand. Ich stürze mich in die Arbeit, renne davon und werde nur in  ruhigen Momenten davon eingeholt. Doch es ist immer noch da. Ein Teil in  mir, den ich nicht kenne und noch nicht gefunden habe, kann dich immer  noch nicht loslassen. Es ängstigt mich, dass der Drang in mir, dir  (nochmals) weh zu tun, größer wird. Ich möchte das nicht. Sich zu  beherrschen ist dabei eine unheimlich anstrengende Aufgabe. Ich  provoziere eben gerne, steche dann in offene Wunden und dies zu  unterlassen, ist schwer. So bleibt nur die Hoffnung, dass sich dieser  angesprochene innere Sturm legt. Nicht nur, dass er so einiges in mir  aufwühlt und durcheinander bringt. Dieser schwelende Hass nagt so stark  an mir, dass er einen beinahe mich aufzufressen scheint. Bevor er mein  Herz, meine Gefühle komplett vertilgt hat, soll er einfach aus mir  weichen. Es ist denke ich Zeit, dagegen stärker anzukämpfen, als ohnehin  schon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Gedanken, H.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3870573009189878252-3432320235602456066?l=howtokillafeeling.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://howtokillafeeling.blogspot.com/feeds/3432320235602456066/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://howtokillafeeling.blogspot.com/2011/10/briefe-t-i.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3870573009189878252/posts/default/3432320235602456066'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3870573009189878252/posts/default/3432320235602456066'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://howtokillafeeling.blogspot.com/2011/10/briefe-t-i.html' title='briefe an t. - i'/><author><name>GrossOut</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_Xf4C4eiDke8/Ss5W7KkYiKI/AAAAAAAAAts/Bz9T6PgZSUQ/S220/038.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
